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Barrierefreiheit im Wandel: Chancen und Grenzen von Gebärdensprach-Avataren

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Große Resonanz, vielfältige Perspektiven und eine wichtige Diskussion bei der Veranstaltung „Barrierefreiheit im Wandel: Chancen und Grenzen von Gebärdensprach-Avataren“ der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Deutlich wurde: Gebärdensprach-Avatare sind ein zukunftsweisendes Thema mit großem Potenzial – gleichzeitig stellen sie hohe Anforderungen an Qualität, Verantwortung und die konsequente Einbindung der Community.

Für die alangu GmbH haben Alexander Stricker und Carsten Schmidt den aktuellen Stand der Technologie vorgestellt und gezeigt, was heute bereits möglich ist. Dabei haben wir unseren Qualitätssicherungsprozess transparent erläutert – inklusive der festen Einbindung Tauber Expertise in allen entscheidenden Entwicklungsschritten.

Unser klares Verständnis: Ein Gebärdensprach-Avatar ersetzt keine Gebärdensprachdolmetschenden. Er ist ein ergänzendes digitales Werkzeug, das Barrieren abbaut und insbesondere dort unterstützt, wo menschliche Ressourcen begrenzt sind.

Besonders spannend waren die Praxisbeispiele des Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit unserem Avatar „Livian“ sowie des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Sie zeigen, wie Gebärdensprach-Avatare bereits heute konkret zur digitalen Teilhabe beitragen können.

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Unsere aktuelle Avatar-Generation entwickelt sich kontinuierlich weiter. In unserem Vortrag konnten wir bereits einen Ausblick auf kommende Entwicklungen und neue KI-Personas geben – mit dem Ziel, Barrierefreiheit noch präziser, nachhaltiger und verständlicher zu gestalten.

Weitere Einblicke gibt es hier: 
https://www.gebaerdensprach-avatar.de/

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch zu Qualitätskriterien, ethischen Leitlinien und der gemeinsamen Gestaltung eines verbindlichen Rahmens für KI und Gebärdensprache.

Denn klar ist: Die Zukunft von KI-gestützter Barrierefreiheit gelingt nur im Dialog – zwischen Tauben und Hörenden, zwischen Technologie, Praxis und Wissenschaft.

Herzlichen Dank an die Bundesfachstelle Barrierefreiheit sowie an alle Mitwirkenden für diese rundum gelungene Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt Anke Klingemann und Martin Mölder, die mit großer Souveränität und spürbarem Engagement durch das Programm geführt haben.

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